Simon Cimirro, Julia Streit und Sandro Bomio-Pacciorini | Publiziert am 22. Juli 2025.
Darstellung der Hebamme in Hallers Rezensionen zur «Geburtshülfe»
Als Arzt rezensierte Haller auch Schriften zur Geburtshilfe, die sich im Laufe der Aufklärung stark veränderte. Der von ihm beobachtete Diskurs zur Geburtshilfe war jedoch rein männlich geprägt. Keine seiner Rezensionen befasst sich mit Schriften von Hebammen, womit er sich so verhielt wie die meisten aufgeklärten Ärzte seiner Zeit.
Geburtshilfe ist (keine) «Frauensache»?
Seit der Antike leisteten primär Frauen Geburtshilfe. Im heutigen Deutschland gab es schon in der Frühen Neuzeit Forderungen, Hebammen einheitlich zu schulen, jedoch verstärkte sich dieses Vorhaben erst mit der aufgeklärten Medizin des 18. Jahrhunderts in ganz Europa. Provinziale Systeme der Bestimmung der erfahrensten Geburtshelferin sollten durch staatliche Ausbildung durch Ärzte und Chirurgen ersetzt werden. Dieses neue, theoretische und männlich geprägte Wissen stand dem meist mündlich tradierten Praxiswissen der Hebammen gegenüber, wobei der Fokus der Ausbildung vor allem auf dem Vorgehen bei Komplikationen lag (Labouvie 2007: S. 122-125).
Als Antwort auf Schwierigkeiten bei der Geburt gehörte insbesondere die Verwendung der Geburtszange, von welcher verschiedenste Ausführungen hergestellt wurden, zur Grundausstattung von Geburtshelfern und Ärzten der Geburtshospize (Hudemann-Simon 2000: S. 14), die vermehrt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gegründet wurden. Der Wechsel von der Hausgeburt zur Niederkunft in einem Universitätsspital schloss Hebammen oft auch räumlich aus (Metz-Becker 1997: S. 56-59).
Meistererzählung gegen Kritik
Die Entwicklung des Hebammen-Berufs und dessen Institutionalisierung im 18. Jahrhundert sind schon Mitte des 20. Jahrhunderts Teil der historischen Forschung (Diepgen 1951: S. 53-57). Laut Labouvie lassen sich dabei Macht- und Geschlechterbeziehungen in der Konstruktion von Wissen erkennen, wobei sie Wissen angelehnt an Michel Foucault, als die Gesamtheit von Erkenntnisverfahren, die in einem bestimmten zeitlichen und räumlichen Kontext akzeptiert werden, definiert (Labouvie 2007: S. 120). Neben ihren zahlreichen Beiträgen zu diesem Themengebiet forscht auch Schlumbohm ausführlich zum Hebammenwesen im deutschsprachigen Raum, wobei er vermehrt den Fokus auf das Geburtshospitz Göttingen legt. Er weist zusätzlich darauf hin, dass sich in der Forschungslandschaft die Meistererzählung zur Entwicklung des Hebammenwesens und die starke Kritik an dieser Institutionalisierung gegenüberstehen (Schlumbohm 1999: S. 275-276). Ähnlich wie Schlumbohm ordnet sich dieser Beitrag in keine der beiden Positionen ein.
Die Entwicklung des Hebammenwesens im 18. Jahrhundert bietet mit dem Wissenskrieg zwischen Praxis und Theorie, meist mündlich und schriftlicher Überlieferung sowie weiblichen und männlichen Wissen eine Vielzahl von Forschungsansätzen. Im Hinblick auf die Rezensionen Hallers zum Thema Geburtshilfe soll im Folgenden seine Darstellung von Hebammen untersucht werden.
Samplebildung «Geburtshülfe»
Ziel der Samplebildung war es, Rezensionen zu Texten zu finden, welche die Bedingungen des Wissenstransfers bei der Geburtshilfe beleuchten, insbesondere die Darstellung der Hebamme. Dafür mussten relevante Bezeichnungen, Tätigkeiten, Infrastrukturen wie auch Fachbezeichnungen der Geburtshilfe und ihre zeitgemässen Ausdrücke in einem ersten Close Reading erschlossen werden. Dieses Close Reading ergab, dass «Hebamme», «Wehemütter», «Geburtshelfer», «Wöchnerin», «Accouchier-Haus», «Gebärhaus», «entbinden», «Geburtshilfe/-hülfe», «Hebammenkunst», «Entbindungskunst» zeitgemässe Ausdrücke darstellen. Ausgehend davon wurden folgende Suchbegriffe für die Samplebildung verwendet: [hebamme*], [wehem*], [geburt?h?lf*], [ac coucheur*], [accouchier*], [gebär*], [entbind*], [wöchnerin*].
Das Ergebnis war ein Teilkorpus (K1) mit 220 Rezensionen aus dem Veröffentlichungszeitraum von 1750 bis 1779 mit Bezug zu zwölf Publikationsräumen, wobei 72 Prozent der rezensierten Werke aus Frankreich, «Deutschland» und Grossbritannien stammten. Der Grossteil dieser Schriften wurde in den Jahren 1770 bis 1779 veröffentlicht (vgl. Abb. 2 und 3).
Quantitative Analyse
Nach diesen grundlegenden Datenerhebungen wurden verschiedene Analysen durchgeführt, um die Bedingungen des Wissenstransfers, insbesondere die Darstellung der Hebamme, zu untersuchen. Dazu wurden nebst Excel auch Programme wie Antconc und Voyant Tools eingesetzt. Die erste wichtige Erkenntnis war, dass das Teilkorpus von Männern dominiert ist: 100 Prozent der Publikationen mit Angaben zur Autorschaft (164 von 220 Rezensionen) tragen eindeutig männliche Namen. Die Anrede «Hr.» resp. «Hrn.» kommt in fast allen Rezensionen im Teilkorpus (209 von 220 Rezensionen) vor und steht auch in der Statistik zur Worthäufigkeit mi 2'117 Erwähnungen an oberster Stelle. 77 Prozent der Autoren verfügen über einen universitären Abschluss (127 von 164 Rezensionen), wobei es sich – mit Ausnahme eines Juristen – ausschliesslich um medizinische Abschlüsse handelt. Hierarchisierung und Kollokationen ergaben (vgl. Abb. 4 und 5), dass im Sample primär ein Austausch über die Komplikationen bei der Geburt, Gebrauch von Werkzeugen und Anatomie-Wissen (Becken-Verhältnisse) stattfindet. Es wird tendenziell «gesagt», «geglaubt» und «beschrieben».
Hebammen sind im Teilkorpus marginal vertreten. Dabei fällt auf, dass Hebammen bei 36 Erwähnungen fünf Mal als «ungeschickt» bzw. «unwissend» beschrieben werden. Männliche Geburtshelfer werden hingegen bei 82 Erwähnungen nur zwei Mal mit diesen Begriffen in Verbindung gebracht. Dieser Vergleich ist jedoch aus zwei Gründen mit Vorsicht zu beurteilen: Erstens ist die Verwendung dieser Stichwörter nicht die einzige Art, Personen zu diskreditieren. Zweitens sind die niedrigen Werte nur bedingt quantitativ aussagekräftig. Dennoch deuten die Ergebnisse dieses ersten Distant Readings darauf hin, dass eine gewissse Tendenz zur Abwertung der Hebamme im medizinischen Diskurs bestehen könnte.
Qualitative Analyse
Um einen vertieften Einblick in das behandelte Quellenkorpus zu erlangen und diesen mit dem erwähnten historischen Kontext zu verbinden, werden im nächsten Abschnitt zunächst exemplarisch eine spezifische Rezension und die dazugehörige Publikation vorgestellt. Danach wird dieses Beispiel im breiteren Diskurs eingeordnet und ein Fazit gezogen. Während der Bearbeitung der Rezensionen, standen folgende Fragestellungen im Zentrum: In welchem Kontext werden Hebammen in den Rezensionen zu Themen der Geburtshilfe erwähnt? Welche Eigenschaften und Funktionen werden ihnen dabei zugeschrieben beziehungsweise aberkannt?
Die Analyse der Rezensionen zeigt, dass Hebammen im medizinischen Diskurs des 18. Jahrhunderts eine klar funktional begrenzte Rolle zugewiesen wird, worauf im folgenden genauer eingegangen wird. Zu beachten ist, dass die Eigenschaften von Hebammen im Korpus nicht klar benannt werden. Auch im Close Reading lässt sich kein klarer Trend erkennen, der die oben genannte Korrelation der Begriffe «ungeschickt» oder «unwissend» im Zusammenhang mit der Erwähnung von Hebammen bestätigt.
Rezension und Publikation (Telinge 1776)
Haller rezensierte das 1776 erschienene Werk Cours d'accouchement enforme de catéchisme (...) en faveur des sages femmes von Jacques Telinge in den GGA vom 30. August 1777. In den Rezensionen verwendet Haller allgemein den zeitgenössischen Begriff «Wehmütter» für Hebammen. Sie waren auch im rezensierten Werk die Hauptzielgruppe, wobei sich das Werk direkt an Hebammen auf dem Land wendete. Der Autor Telinge bemühe sich laut Haller um grösstmögliche Einfachheit in Sprache und Darstellung. Dies unter anderem deshalb, weil Hebammen zu dieser Zeit zwar als praktisch erfahren, aber formell wenig gebildet galten, und eine besonders zugängliche Ausbildung erhalten sollten. Das Ziel war die systematische Anleitung der Hebammen durch eine klare, strukturierte Didaktik, weshalb es sich bei der Publikation um ein in Frage-und-Antwort-Form aufgebautes Werk handelt.
Die Hebammen hatten laut Hallers Rezension die Aufgabe der ausführenden Geburtshilfe mit Grenzen. Dies ist so zu verstehen, dass sie sich bei natürlichen Geburten zurückhalten und nichts unternehmen sollten. Bei schwierigen Geburten erhielten sie konkrete Anweisungen zu Grifftechniken und Lagerungen und bei Komplikationen sollten sie sofort einen Geburtshelfer (meist männlich) hinzuziehen.
Im Vorwort betont Telinge, dass er kein neues Wissen schaffe, sondern bestehendes Wissen verständlich zusammenfasse, um Hebammen praktische Hilfe zu bieten. Das Werk gliedert sich in vier Hauptteile: Anatomie und fetale Entwicklung, allgemeine Geburtshilfe, schwierige Geburten sowie unnatürliche Geburten und Komplikationen. Am Ende folgt ein Abschnitt über die Pflichten der Hebammen. Diese Struktur soll den Leser:innen sowohl systematische Orientierung als auch praxisnahe Hilfestellung bieten. Eine offizielle Approbation bestätigt den Inhalt, das königliche Druck- und Vertriebsprivileg sichert die rechtliche Legitimation. Der didaktische Teil beginnt mit einem Katechismus (Frage-Antwort-Lehrmethode), der die wichtigsten Körperteile einführt, die Hebammen kennen müssen.
Einbettung der Telinge-Rezension in den breiteren Diskurs
Um die spezifische Perspektive von Hallers Rezension zu Telinges Lehrbuch besser einzuordnen zu können, ist es hilfreich, diese exemplarische Analyse mit weiteren Rezensionen aus dem Korpus zu kontrastieren. Dabei wurden Rezensionen gewählt, die diese Aspekte explizit aufzeigen. Telinges Werk, das sich explizit an Hebammen richtet und einen didaktisch stark vereinfachten Zugang bietet, steht nicht allein im rezensierten Schrifttum zur Geburtshilfe.
So legt etwa die Rezension zu Stein (GGA, 12. November 1772) den Fokus auf ärztliche Eingriffe bei widernatürlichen Geburten und betont detaillierte Handlungsanweisungen für männliche Geburtshelfer bei Komplikationen. Auch Henckel (GGA, 9. Februar 1778) thematisiert gemäss Haller komplexe Wendungen und Fussgeburten, wobei Hebammen im Vergleich zu Stein immerhin erwähnt werden – jedoch vorrangig als ausführende mechanischer Handgriffe. Eine weitere Rezension zu Stein (GGA, 19. April 1773) behandelt technische Innovationen wie neue Entbindungsstühle, wobei Hebammen nur indirekt vorkommen – als Nutzerinnen eines Apparats, der männlich-konstruierte Geburtsabläufe stabilisieren soll. Bei Perret (GGA, 15. März 1774) wiederum hebt Haller dessen Beschreibung zur umfangreichen Sammlung chirurgischer – darunter auch geburtshilflicher – Instrumente hervor, wobei der Fokus klar auf männlichen Experten und mechanischer Kontrolle liegt. In Steideles Abhandlung (GGA, 26. Oktober 1776) wird nach Haller die Anwendung von Instrumenten in Extremfällen als unvermeidlich beschrieben, wobei Hebammen im Text vollständig abwesend bleiben. Die technische und körperliche Kontrolle über die Geburt wird hier nahezu ausschliesslich männlich vermittelt. Diese Beispiele zeigen, dass Telinges Publikation insofern auffällt, als sie Hebammen ausdrücklich adressiert und ihnen Handlungsspielräume im Rahmen einer strukturierten Anleitung zugesteht – wenn auch begrenzt. Während andere Werke Hebammen entweder ausklammern oder nur als Hilfskräfte implizieren, versucht Telinge ein direktes pädagogisches Angebot zu machen. Telinges Werk versteht sich somit als exemplarischer Zugang zu einer spezifischen Form des Umgangs mit weiblichem Geburtshilfe-Wissen im 18. Jahrhundert, eingebettet in einen Diskurs, der die Arbeit und Funktion von Hebammen oft nur implizit behandelt.
Bei den betrachteten Rezensionen lassen sich folgende Kompetenzen der Hebammen herausarbeiten. Zwar wird ihnen praktische Geschicklichkeit in bestimmten Situationen zugeschrieb, doch bleibt ihre Handlungskompetenz strikt reguliert und unter ärztlicher Autorität. Die Darstellung der Hebammen lassen sich systematisch gliedern in:
Zugeschriebene Kompetenzen:
- Praktische Handgriffe bei unkomplizierten Geburten (Haller über Telinge 1777)
- Basiswissen über Anatomie und Lagerung (Haller über Telinge 1777)
- Religiöse Funktion: Durchführung von Nottaufen bei Komplikationen (Haller über Telinge 1777)
- Geschicklichkeit bei Fussgeburten, jedoch unter Anleitung (Haller über Henckel 1776)
Aberkannte Kompetenzen:
- Theoretisches Wissen und Diagnosekompetenz (allgemein)
- Entscheidungshoheit bei Komplikationen (Haller über Telinge 1777 und Stein 1772/1773)
- Verwendung von Instrumenten (Haller über Stein 1772/1773, Perret 1772 und Steidele 1774)
- Technikverständnis und Innovationskompetenz (Haller über Perret 1772)
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hebammen in den meisten Fällen unsichtbar oder lediglich als passive Umsetzerinnen männlich geprägter Anweisungen erscheinen. Besonders in den technikzentrierten Abhandlungen wird ihre Rolle entweder vollständig ignoriert oder auf Handreichungen reduziert. Daraus ergibt sich ein konsistentes Bild: Hebammen werden in den analysierten Texten nicht grundsätzlich diskreditiert, aber systematisch aus epistemischer Verantwortung ausgeschlossen. Die Grenzen ihres Handelns werden entlang geschlechtsspezifischer Wissenszuschreibungen gezogen. Daran ist eine stark ausgeprägte Hierarchie zu erkennen, bei der Ärzte sowie Geburtshelfer klar über den Hebammen stehen.
Fazit
Die Analyse der Rezensionen Albrecht von Hallers zu geburtshilflichen Werken zwischen 1750 und 1779 erlaubt einen differenzierten Einblick in den Wandel medizinischen Wissens und dessen geschlechtsspezifischer Verteilung im Zeitalter der Aufklärung. Im Zentrum stand die Frage, wie Hebammen in diesen Rezensionen thematisiert, dargestellt und bewertet wurden. Die quantitative Auswertung der untersuchten 220 Rezensionen zeigte, dass die rezensierten Werke nahezu ausschliesslich von männlichen, universitär ausgebildeten Medizinern stammten. Es konnte aber weder in den quantitativen noch in den qualitativen Analysen Hinweise auf eine Tendenz zur Abwertung von Hebammen festgestellt werden.
Trotzdem erscheinen Hebammen im behandelten medizinischen Diskurs nicht als gleichwertige Partnerinnen, sondern als notwendige, jedoch in ihrer Autonomie begrenzte Hilfskräfte. Ihre Rolle ist von funktionaler Nützlichkeit geprägt, nicht von epistemischer Gleichstellung. Der Diskurs ist dabei nicht pauschal abwertend – er ist kontrollierend, didaktisch und hierarchisch.
Quellenverzeichnis
- Albrecht von Haller über Stein (1772a) in den GGA, 12. November 1772, Digitale Edition der Rezensionen Albrecht von Hallers, hallerNet 2018-2023, https://hallernet.org/data/review/03979.
- Albrecht von Haller über Stein (1772) in den GGA, 19. April 1773, Digitale Edition der Rezensionen Albrecht von Hallers, hallerNet 2018-2023, https://hallernet.org/data/review/04420.
- Albrecht von Haller über Perret (1772) in den GGA, 15. März 1774, Digitale Edition der Rezensionen Albrecht von Hallers, hallerNet 2018-2023, https://hallernet.org/data/review/04921.
- Albrecht von Haller über Steidele (1774) in den GGA, 26. Oktober 1776, Digitale Edition der Rezensionen Albrecht von Hallers, hallerNet 2018-2023, https://hallernet.org/data/review/06175.
- Albrecht von Haller über Telinge (1776) in den GGA, 30. August 1777, Digitale Edition der Rezensionen Albrecht von Hallers, hallerNet 2018-2023, https://hallernet.org/data/review/06597.
- Albrecht von Haller über Henckel (1776) in den GGA, 9. Februar 1778, Digitale Edition der Rezensionen Albrecht von Hallers, hallerNet 2018-2023, https://hallernet.org/data/review/06688.
- Telinge, Jacques: Cours d'accouchement enforme de catéchisme (...) en faveur des sages femmes (...). Paris 1776.
Literaturverzeichnis
- Diepgen, Paul: Geschichte der Medizin: Die Historische Entwicklung der Heilkunde und des ärztlichen Lebens, Berlin 1951.
- Hudemann-Simon, Calixte: Die Eroberung der Gesundheit, 1750-1900. Frankfurt am Main 2000.
- Labouvie, Eva: Alltagswissen – Körperwissen – Praxiswissen – Fachwissen. Zur Aneignung, Bewertung- und Orientierungslogik von Wissenskulturen, in: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 30/2 (2007), 119-134, DOI: 10.1002/bewi.200701253.
- Metz-Becker, Martina: Der verwaltete Körper. Die Medikalisierung schwangerer Frauen in den Gebärhäusern des frühen 19. Jahrhunderts. Frankfurt/New York 1997.
- Schlumbohm, Jürgen: «Die edelste und nützlichste unter den Wissenschaften». Praxis der Geburtshilfe als Grundlegung der Wissenschaft ca. 1750-1820, in: Bödeker, Erich; Reill, Peter; Schlumbohm, Jürgen (Hg.): Wissenschaft als kulturelle Praxis 1750-1900, Göttingen 1999, S. 275-297.
Bildnachweise
- Abb. 1: Smellie, William: A sett of anatomical tables, with explanations and an abridgment, of the practice of midwifery, with a vieuw to illustrate a treatise on that subject, and collection of cases. London 1754, Tafel 16.
- Abb. 6: Telinge, Jacques: Cours d'accouchement enforme de catéchisme (...) en faveur des sages femmes (...). Paris 1776.
