Imran Sariaslan und Sven Zwahlen | Publiziert am 22. Juli 2025.
Hallers Sicht auf das Fremde
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bildeten Reiseberichte eine nicht mehr wegdenkbare Informationsquelle für gelehrte Europäer und die europäische Wissenschaft. Das Interesse der Wissenschaft weitete sich im Gegensatz zu früher nun auch auf «nichtchristliche Religionen und Kulturen» aus, wobei das Christentum immer noch als überlegener Vergleichspunkt bestehen blieb (Hafner 2025: S. 93). Die Reisenden lieferten deskriptive Beschriebe über ferne Völker, deren Kulturen und Praktiken, die mit denen Europas verglichen werden konnten (Guthke 2018: S. 569).
Grenzziehungen und Alteritätsdiskurse
Diese Reisen und Reiseberichte waren stets in Begleitung von Grenzziehungen oder Alteritätsdiskursen zwischen Europa und dem Rest der Welt. Es handelte sich um eine Wechselwirkung zwischen der Eigenwahrnehmung und der Identitätsbildung Europas als Einheit und der Wahrnehmung des Fremden (Schmale 2012: S. 19-20). Diese Wahrnehmungen folgten verschiedenen, miteinander verbundenen, aber kontextabhängigen Mustern, die Joachim Eibach in drei Typen fasst:
- Die «Annäherung» ist offen zum Dialog, versucht das Fremde zu verstehen und nicht mehr als fremd anzusehen und stellt dieses nicht in einen hierarchischen Vergleich mit dem Eigenen, sondern sah es teilweise sogar als Vorbild.
- Bei der «Abgrenzung» hingegen ist das Andere klar fremd, es stellt eine Bedrohung dar und wird mit Misstrauen oder Feindseligkeit begegnet. Der Austausch basiert dabei nicht auf Verständnis sondern strebt an, die Differenzen ersichtlich zu machen.
- Die «Exotisierung» sieht das Fremde als Wunderland. Auch hier liegt der Fokus auf den Differenzen, die fremde Kultur wird allerdings als positiv identifiziert und mit Faszination und Sehnsucht aufgefasst (Eibach 2008: S. 20).
Hallers Beziehung zu Reiseberichten
Albrecht von Haller sah seit seiner Jugend in den «Entdeckungsreisen» und den daraus entstandenen Reiseberichten eine wertvolle Quelle für die Wissenschaft (Stuber 2018: S. 5). Da diese Berichte meist die einzigen Informationen über bestimmte Länder oder Völker lieferten, war ein kritisches Hinterfragen zentral. Zur Überprüfung verglichen Gelehrte sie, häufig und wenn vorhanden, mit früheren Berichten, um ihre wissenschaftliche Aussagekraft und Signifikanz einschätzen zu können (Dietz 2013: S. 703).
Auch für Hallers Arbeiten bildeten Reiseberichte eine zentrale Basis. Er betonte dabei stets das Kriterium der «Gemeinnützigkeit», die Texte sollen praktischen, gesellschaftlichen Nutzen haben und Informationen für ein breites Publikum liefern. Zudem behielt er auch stets Entstehungsgeschichte und Verfassungsort im Hinterkopf, der die Berichte mit einer Voreingenommenheit und einer spezifischen Interessensausrichtung versehen könnte (Stuber 2018: S. 26-29).
Wissens- und Wissenschaftstransfer
Darüber hinaus spielten die Reiseberichte eine zentrale Rolle im Wissens- und Wissenschaftstransfer. Die klassische Sicht darauf geht auf europäische Forschungsreisende wie La Condamine und Humboldt zurück, deren Weltanschauung Europa als epistemisches Zentrum, als «Vorkämpferin des Fortschritts» sah, und den Rest der Welt als Peripherie verstand (Schmale 2012: S. 1). Auf ihren Reisen wandten sie europäische Methoden auf neue Umwelten an, sammelten Wissen aus verschiedenen Bereichen und brachten ihre Entdeckungen nach Europa zurück – oft ohne explizit zu betonen, dass sie dabei auch auf das Wissen indigener Völker zurückgriffen (Lipphardt und Ludwig 2011: S. 11-15). In der heutigen Wissensgeschichte wird der universalistische Anspruch von Wissenschaft zunehmend hinterfragt: Statt eines linearen Transfers rückt die Forschung die Zirkulation von Wissen und die vielfältigen Verflechtungen, auch mit aussereuropäischen Wissensbeständen, in den Mittelpunkt.
Distant Reading und Samplebildung
Mit diesen Hintergründen zu den Reiseberichten im Hinterkopf erstellten wir ein Sample, das seinen Fokus auf diverse Kulturen richtete, um die entsprechenden Diskurse auf mögliche Grenzziehungen und den Wissenstransfer zu untersuchen.
Dabei bildeten wir drei Sphären: «China», «Indien» und «Orient», wobei einzig China mehr oder weniger einem heutigen Staatsgebiet entspricht. «Indien» hingegen umfasst ein viel grösseres geographisches Gebiet unter das beispielsweise auch «Ostindien» fällt. Beim Orient ist das Gebiet ähnlich weit gespannt, es umfasst nebst der Türkei auch Persien oder Ägypten. Gesamthaft ergaben sich daraus rund 1'050 Rezensionen, wobei pro Gebiet je ungefähr gleich viele Rezensionen vorlagen.
Bei der geografischen Verteilung der Rezensionen fällt auf, dass in den Jahren 1745 bis 1749 ein Schwerpunkt auf Publikationen aus den Niederlanden liegt. In den darauffolgenden Jahren hingegen tritt zunehmend Frankreich in den Vordergrund.
Dabei gilt es zu beachten, dass die räumlichen Verschiebungen stark von Hallers Gesamtzahl der Rezensionen pro Ort und Zeitperiode abhängig sind und daher auch die Entwicklung in absoluten Zahlen zu berücksichtigen ist. Die folgende Ansicht liefert die entsprechende Darstellung:
Schliesslich blicken wir noch auf das Soziale Milieu der Verfassenden. Dieses scheint in unserem Falle äusserst diversifiziert, wobei die Wissenschaft verhältnismässig am stärksten vertreten ist. Mit Wissenschaft sind hier spezifisch jene Personen gemeint, deren berufliche Tätigkeit fest in einem institutionellen wissenschaftlichen Umfeld verankert war. Dazu zählen etwa Gelehrte, die an Universitäten lehrten oder forschten, Mitglieder von Akademien sowie Personen, die im Rahmen wissenschaftlicher Projekte publizierten. Charakteristisch für diese Gruppe ist, dass ihre wirtschaftliche Existenz direkt mit ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit verbunden war, etwa in Form einer Professur, eines Forschungsauftrags oder einer Anstellung an einer Akademie.
In den einzelnen Ländern verhält sich diese Diversifizierung ähnlich, wobei sich die Schwerpunkte leicht verändern. In der Schweiz dominieren die Privatiers, in Deutschland die Ärzteschaft und die Wissenschaft, in Grossbritannien vor allem die Ärzteschaft und in Frankreich nur leicht die Wissenschaft:
Einige methodische Ausführungen
In einem zweiten Schritt ging es nun darum, den Untersuchungsraum einzugrenzen. Hierfür haben wir uns an Hallers Staatsroman «Usong» orientiert, da sich anhand dieses Werkes exemplarisch geographische Räume nach Hallers Vorstellung identifizieren lassen. Anhand von «Usong» war es für uns möglich, distinktive geographische Sphären zu erkennen, die als Samples für einen vergleichenden Zugriff dienen können. Insbesondere «China» und «Ägypten» ergaben sich hierfür als fruchtbare komparative Untersuchungseinheiten, denn beide Räume sind in Hallers «Usong» Teilsphären des Orients, vermitteln aber jeweils ein anderes Bild davon. Dies ermöglicht einen differenzierten Blick auf die vermeintlich «geschlossene» Sphäre Orient und macht Unterschiede sichtbar und kontrastierbar - Differenzen, die sich, so unsere These, auch in Hallers Sichtweise widerspiegeln und Rückschlüsse auf seine Sicht des Fremden zulassen.
Um diese vergleichende, weiterführende Analyse durchführen zu können, galt es nun, das zuvor quantitativ ausgewertete Sample qualitativ zu untersuchen – das heisst, die Reiseberichte quellenkritisch zu analysieren, um so Albrecht von Hallers Sicht auf das Fremde zu erschliessen. Dies geschah einerseits vor dem Hintergrund der eingangs erwähnten Typologisierung nach Eibach, andererseits im Hinblick auf die erwähnte Beziehung Hallers zu den Reiseberichten. Dabei galt es Bezüge zwischen der quantitativen und qualitativen Methode herzustellen, was einige Schwierigkeiten bereitete, da sich die qualitativ erarbeiteten Befunde nicht immer in der quantitativen Statistik widerspiegelten, was sich insbesondere in Bezug auf Schweden als Ort der Rezensionen zeigte.
Die Sicht auf das Fremde
Albrecht von Hallers Sicht auf das Fremde lässt sich anhand der von ihm rezipierten Reiseberichte zwar nicht abschliessend rekonstruieren, ermöglicht dennoch spannende Einblicke in seine Fremdwahrnehmung aussereuropäischer Kulturen.
Haller rezensierte während seiner wissenschaftlichen Laufbahn verschiedenste Reiseberichte in diversen wissenschaftlichen Journalen. Seine Auseinandersetzung mit den Quellen war dabei stets von einer diskursiven Wissensaneignung geprägt: Haller rezipierte die Texte nicht passiv, sondern ordnete sie ein, verglich Aussagen und hinterfragte deren Validität.
So kritisierte er beispielsweise das Werk des französischen Autoren Vincent Mignot über das Osmanische Reich, da dieser seiner Ansicht nach kein gutes Quellenkorpus verwendet habe:
«Die Geschichte ist ungleich, bald äusserst kurz, bald all zu umständlich, und wie man deutlich sieht, von vielen bekannten Quellen kein Gebrauch gemacht. » (GGA, 9. November 1771).
Haller bemängelt, dass Mignot bekannte Quellen ausgelassen habe, was zeigt, dass Haller selbst wohl einen fundierten Wissenstand über das Quellenkorpus zum Osmanischen Reich hatte. Zudem wird hier Hallers epistemologischer Anspruch deutlich, da er eine kohärente Verwendung der Quellen voraussetzt. Weiter in der gleichen Rezension bemängelt Haller zudem, dass Bizarro - ein für Haller wichtiger Autor über den Orient, der insbesondere als Quelle für Hallers Staatsroman Usong diente – (Salama 2006: S. 174) über gewisse Sachverhalte anders berichtet habe als Mignot. Auch hier zeigt sich die kritische Leseart Hallers, der stets Referenzen und Bezüge zu seinem Wissenskorpus herstellte und so die Aussagekraft der gelesenen Werke beurteilte. Diese kritische Auseinandersetzung mit dem Werk war jedoch nur möglich, da das rezensierte Werk selbst auf Quellen basierte und nicht Bezug auf eine stattgefundene Expedition nahm. So war es für Haller möglich, anhand seiner Kenntnisse der Quellenlage das Werk zu beurteilen. Bei Reiseberichten, welche direkt Bezug zu einer Expedition nahmen bzw. einer Expedition entstammten, war Haller weniger kritisch.
Ägypten: Über die Natur
So war beispielsweise Hallers Sicht über Ägypten von eben solchen Expeditions-Reiseberichten geprägt. Diese rezensierten Reiseberichte befassen sich häufig mit den klimatischen Bedingungen, der Topografie und diversen Anbaumethoden in Ägypten – Themen, die Hallers Interesse als Naturforscher und Botaniker entsprachen. (Gantet und Krämer 2021: S. 399). Insbesondere Expeditions-Reiseberichte von schwedischen Verfassern wie Hasselquist, Granger oder Forsskål lieferten ihm hierfür bedeutende Informationen:
«Nach Alexandria folgen die Pyramiden; alles war nun dürr, und Felder und Wildnis ohne Grüne, Aegyptens Herrlichkeit ist vom December bis Merz. Die Ameisen-Löwen sind um die Pyramiden gemein. […] Nach der brennenden Sonnenhitze herrscht hier im September und October eine feuchte Kälte ohne Regen, fast wie im nördlichen Europa.» (GGA, 20. Juli 1758).
In dieser Rezension wiedergibt Haller das gelesene ohne kritische Bemerkungen und stellt Bezüge zu Europa her, indem er das Klima vergleicht. Der Stil seiner Rezensionen ist hierbei sehr deskriptiv gehalten. Zudem verweist Haller immer wieder auf die Entstehung dieser Reiseberichte und hebt deren wissenschaftlichen Charakter und Entstehungszusammenhang hervor:
«Der Verfasser war ein Wundarzt von Dijon: und wurde nach verschiedenen Reisen endlich von dem König nach Morgenland verschickt, wo er auch unweit Balsora gestorben ist. Seine phisicalische Anmerkungen werden in der Königl. Academie der Wissenschaften an vielen Orten mit allen Ruhme angeführt. Er nahm überall gute Reaumurische Thermometer und Barometer mit, und bestimmte dadurch den Zustand der Orientalischen Luft.» (GGA, 4. August 1746)
Für Haller ist anscheinend wichtig, dass der Verfasser dieses Reiseberichtes wissenschaftlich gerühmt wurde und mit wissenschaftlich exakten Methoden gearbeitet habe, wie aus seiner Erwähnung über die Verwendung von Messgeräten deutlich wird.
Auch wenn sich aus diesen Rezensionen nicht unmittelbar Hallers Sicht auf das Fremde erschliessen lässt, wird dennoch deutlich, dass sein Bild von Ägypten vor allem durch eine botanisch-wissenschaftliche Perspektive charakterisiert ist. Dass dabei insbesondere schwedische Reiseberichte das Bild Hallers prägten, ist bemerkenswert, sticht doch Schweden als rezensierter Publikationsort quantitativ nicht hervor. Schweden war aber als Publikationsort insofern wichtig, da Haller einen regen Austausch mit der wissenschaftlichen Akademie in Schweden pflegte (Stuber 2007: S. 13). Zudem überwiegte in Schweden das soziale Milieu der Wissenschaft in den rezensierten Reiseberichten, was auch die wissenschaftliche Sicht Hallers widerspiegelt.
China: Über Natur und auch Kultur
Auch in Hallers Rezensionen über Reiseberichte zu China finden sich landwirtschaftliche Themen:
«Hr. O. sah hier allerley seltene Gewächse, worunter auch die wahren Batatten aus dem Winde-Geschlecht sind. Bey allen äussern Zierrathen fand er dennoch, dass die schönen Schwedischen Wiesen hier mangelten, und die Anger voller Disteln waren.» (GGA, 17. August 1758).
Erneut rezensiert Haller einen Reisebericht deskriptiv und auch hier handelt es sich um einen schwedischen Reisebericht, diesmal von Peter Osbeck. Und auch hier werden Bezüge zu Europa hergestellt, wie aus dem Vergleich der chinesischen Wiesen mit denen Schwedens sichtbar wird. Auch erwähnt Haller hier den Entstehungszusammenhang des Reiseberichtes, der ebenfalls einer Expedition entstammte:
«Als ein Anhang ist des Verstorbenen gleichfalls, und zu gleicher Zeit, aus China zurückgekommenen Schifpredigers Olof Torens Reisebeschreibung angedrukt, alles aber hat Gresing in gross Octav auf 376 Seiten abdrucken lassen.» (GGA, 17. August 1758).
Im gleichen Reisebericht werden auch die Menschen in China beschrieben:
«Von den Chinesen macht Hr. O. ohngefehr eben die Beschreibung, die Anson und Rinius gemacht haben. Sie sind betrügerische, heimtückische, und zu keinen edlen Empfindungen von Grossmuth, Mitleiden und Selbstverleugnung geschickte Leute.» (GGA, 17. August 1758).
Hier fällt auf, dass Haller selbst Bezüge zu Autoren wie Rinius und Anson herstellt, um die Beobachtungen von Peter Osbeck einzuordnen. Auffällig ist hier die negative Narration gegenüber der chinesischen Bevölkerung. Diese Darstellungen lassen sich nach Eibach als Ausdruck einer «Abgrenzung» interpretieren; die kulturelle und gesellschaftliche Verschiedenheit wird betont.
Stets eine kritische Sicht
Grob zusammengefasst, erscheint China aus der Analyse der Rezensionen bei Haller stärker als «das Andere». Hierbei ist zu beachten, dass die herangezogenen Reiseberichte über China bereits distinktive Merkmale und Wertungen aufwiesen, die Haller in seiner Rezeption aufgriff, mit seinem Wissen verknüpfte und wiedergab. Über Ägypten rezensiert Haller hingegen eher neutral, was sich nach Eibach als eine «Annäherung» bewerten lässt. Ob sich die Trennung zwischen «Annäherung» und «Abgrenzung» anhand der Spähren China und Ägypten in Hallers Rezensionen tatsächlich klar nachzeichnen lässt, bedarf einer vertiefteren komparativen Analyse. Hierbei würde es sich auch anbieten, die oben erwähnten Bezüge zu den schwedischen Autoren genauer nachzuverfolgen. Insgesamt lässt sich aber feststellen, dass Hallers Sicht auf die beiden fremden Sphären des Orients von einer wissenschaftlichen Annäherung sowie Auseinandersetzung geprägt war.
Haller stellte immer wieder Bezüge zu Europa her, was als Versuch, das Gelesene in sein bekanntes Wissen einzuordnen, gewertet werden kann; beispielsweise wenn er klimatische oder botanische Ähnlichkeiten hervorhebt. Dabei zeigt sich weniger der anfangs erwähnte zirkuläre Wissenstransfer als vielmehr ein linearer Wissenstransfer: Haller gewinnt Wissen über das Fremde, ohne dass ein wechselseitiger Austausch stattfindet. Mithilfe der Rezensionen eignet sich Haller Wissen über das Fremde an und verknüpft in seinen Rezensionen das Gelesene immer wieder mit seinem eigenen Wissenskorpus und ermöglicht dem Leser der Rezensionen somit eine kritische Sicht auf eben jene fremde Sphäre. Dies zeigt den gemeinnützigen Charakter der Rezensionen, ganz nach Hallers aufklärerischem Geist (Gantet und Krämer 2021: S. 396).
Aufgrund des begrenzten Umfangs der Arbeit bleibt eine vollständige Rekonstruktion der Sicht Hallers auf das Fremde schwierig, doch lässt sich abschliessend festhalten, dass Haller die Reiseberichte nicht passiv konsumierte. Seine Sicht auf das Fremde war stets von seiner kritischen und aufklärerischen Sichtweise geprägt.
Quellenverzeichnis
- Albrecht von Haller über Granger (1745) in den GGA, 4. August 1746, Digitale Edition der Rezensionen Albrecht von Hallers, hallerNet 2018-2023, https://hallernet.org/edition/review/07263.
- Albrecht von Haller über Hasselquist (1757) in den GGA, 20. Juli 1758, Digitale Edition der Rezensionen Albrecht von Hallers, hallerNet 2018-2023, https://hallernet.org/edition/review/09679.
- Albrecht von Haller über Osbeck (1757) in den GGA, 17. August 1758, Digitale Edition der Rezensionen Albrecht von Hallers, hallerNet 2018-2023, https://hallernet.org/edition/review/09695.
- Albrecht von Haller über Mignot (1771) in den GGA, 9. November 1771, Digitale Edition der Rezensionen Albrecht von Hallers, hallerNet 2018-2023, https://hallernet.org/edition/review/03474.
- Albrecht von Haller über Forskål (1775a) in den GGA, 6. August 1776, Digitale Edition der Rezensionen Albrecht von Hallers, hallerNet 2018-2023, https://hallernet.org/edition/review/05914.
Literaturverzeichnis
- Dietz, Bettina: Natural History as Compilation. Travel Accounts in the Epistemic Process of an Empirical Discipline, in: Holenstein, André; Steinke, Hubert; Stuber, Martin (eds.): Scholars in Action. The Practice of Knowledge and the figure of the Savant in the 18th Century. 2 vols. (History of Science and Medicine Library), Leiden/Boston 2013, S. 703–719.
- Eibach, Joachim: Annäherung - Abgrenzung - Exotisierung. Typen der Wahrnehmung «des Anderen» in Europa am Beispiel der Türken, Chinas und der Schweiz (16. bis frühes 19. Jahrhundert), in: Eibach, Joachim; Horst, Carl (Hg.): Europäische Wahrnehmungen 1650-1850. Interkulturelle Kommunikation und Medienereignisse (The formation of Europe 3), Hannover 2008, S. 13-74.
- Gantet, Claire; Krämer, Fabian: Wie man mehr als 9000 Rezensionen schreiben kann. Lesen und Rezensieren in der Zeit Albrecht von Hallers, in: Historische Zeitschrift 312 (2021), S. 364-399.
- Guthke, Karl S.: At Home in the World. Scholars and Scientists Expanding Horizons, in: Guthke, Karl S.: Exploring the Interior. Essays on Literary and Cultural History, Cambridge 2018, S. 77-100, DOI: https://doi.org/10.11647/OBP.0126.
- Hafner, Urs: Auch die Wilden beten zu Gott, in: NZZ Geschichte 56 (2025), S. 86–93.
- Lipphardt, Veronika; David, Ludwig: Wissens- und Wissenschaftstransfer, in: Institut für Europäische Geschichte (IEG) (Hg.): Europäische Geschichte online (EGO), Mainz 2011, https://www.ieg-ego.eu/lipphardtv-ludwigd-2011-de.
- Salama, Dalia: Albrecht von Hallers «Usong». Ein orientalisierender Staatsroman, Hamburg 2006.
- Schmale, Wolfgang: Kulturtransfer, in: Institut für Europäische Geschichte (IEG) (Hg.): Europäische Geschichte online (EGO), Mainz 2012, https://www.ieg-ego.eu/schmalew-2012-de.
- Stuber, Martin: Vom Simmental bis Spitzbergen. Albrecht von Haller als europäischer Vermittler regionaler Kultur und Ökonomie, in: Eibach, Joachim; Opitz-Belakhal, Claudia (Hg.): Zwischen den Kulturen. Mittler und Grenzgänger, Hannover 2018, S. 165–189.
- Stuber, Martin: Ein Waizenhalm schöner als die Blume Mogori, in: UniPress 135 (2007), S. 12-13.
Bildnachweis
- Abb. 5: Haller, Albrecht von: Usong. Eine morgenländische Geschichte in vier Büchern. Karlsruhe 91778.