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Ratsherr Melchior Hornlocher Das Ehepaar Hornlocher/Aeder gehörte zur selbstbewussten politischen Führungsschicht Basels
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Johann Jakob Grynaeus Antistes Grynaeus prägte die Basler Kirchengeschichte nach der Reformation. Unter seiner Führung setzte sich die reformierte Orthodoxie durch und die Basler Kirche näherte sich den Kirchen in der reformierten Eidgenossenschaft an.
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Leonhard Thurneisser bei der Harnprobe an einem orientalischen Hof, Detail aus einem Scheiben-Zyklus Der Basler Goldschmied Leonhard Thurneisser (1531–1596), hier mit einer Harnprobe in der Hand, führte ein abenteuerliches Leben: Er nahm an Kriegszügen des Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach teil, machte als Bergwerksbesitzer, Metallurg und Alchemist in Tirol Karriere und unternahm ausgedehnte Reisen, die ihn angeblich bis nach Ägypten und auf den Sinai führten. 1571 wurde er Leibarzt am brandenburgischen Hof in Berlin, wo er mit Ferndiagnosen zu Harnproben und astrologischen Gutachten ein Vermögen verdiente. Im Bild hält er prüfend das Harnglas in der Hand.
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Münz- und Mineralienbuch Die doppelseitige Federzeichnung aus einem Manuskript des Basler Kaufmanns, Ratsherrn und städtischen Silberführers Andreas Ryff zeigt eine Bergwerkslandschaft, flankiert von Fortuna, die auf einer Kugel im stürmischen Meer balanciert. Nur eine Säule in der Bildmitte trennt die Schicksalsgöttin und das Meer vom emsigen Treiben in den Bergwerken und Produktionsstätten. Neben Ryffs Engagement im Bergbau sowie im Seiden- und Tuchgeschäft trug er auch eine ansehnliche Sammlung an Mineralien, Goldschmiedearbeiten und Münzen zusammen. Dieser Sammlung widmete er das mit zahlreichen Federzeichnungen illustrierte ‹Münz- und Mineralienbuch›. Es ist zugleich ein Zeugnis lokaler Wirtschaftspraktiken, Objekt bürgerlicher Repräsentation und Inszenierung einer politischen und religiösen Weltordnung.
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Konfessionelle Verhältnisse in der Region Basel im 16. und 17. Jahrhundert Durch die Reformation löste sich die Einheit der christlichen Kirche auf. Neben politischen prägten von nun an auch konfessionelle Grenzen die Region um Basel.
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Medaillon der Wibrandis Rosenblatt Die junge Witwe Wibrandis Rosenblatt heiratete 1528 Johannes Oekolampad. Mit dieser Priesterehe setzten die beiden ein Zeichen für die Reformation. Nach Oekolampads frühem Tod zog Rosenblatt nach Strassburg und heiratete 1531 Wolfgang Capito und, nachdem auch dieser verstorben war, 1542 Martin Bucer. Als Frau dreier bedeutender Stadtreformatoren wurde Rosenblatt zum Inbegriff der neuen evangelischen Pfarrfrau.
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Johannes Oekolampad Der Theologieprofessor und Prediger Johannes Oekolampad wurde zur Führungsfigur der Basler Reformation. Hans Asper stellte ihn mit der Bibel als dem zentralen Leitbild des neuen Glaubens dar.
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Predigt von Oekolampad im Münster In Predigten, zu denen Frauen und Männer zahlreich erschienen, wurde die reformatorische Lehre verbreitet. Was die Menschen glauben sollten, erläuterten der Basler Reformator Oekolampad und andere Priester durch die Auslegung von Bibelstellen. Diese Interaktion zwischen reformatorisch gesinnten Geistlichen und der Gemeinde war für die Reformation ebenso wichtig wie der Druck von Büchern, Schriften und Flugblättern, mit denen gegen die alte Kirche polemisiert und der neue Glaube propagiert wurde.
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Statue des heiligen Laurentius Die Kratz- und Stichspuren im Gesicht des heiligen Laurentius, dessen Statue bis in die Reformationszeit in der Kapelle auf dem Andreasplatz stand, zeugen von den Attacken der Bilderstürmer.
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Oberried-Altar, Flügel mit der Darstellung der Geburt Christi und der Anbetung der Heiligen Drei Könige Religiöse Stiftungen dienten in der Zeit vor der Reformation dem eigenen Seelenheil und stillten zugleich das Bedürfnis, die eigene Frömmigkeit zur Schau zu stellen. Die Basler Bankiers- und Kaufmannsfamilie der Zscheckenbürlin investierte bis in die 1520er-Jahre viel Geld in solche Stiftungen. Einen Flügelaltar, der die Geburt Christi und die Anbetung der Drei Könige zeigt, liessen Amalie Zscheckenbürlin und ihr Gatte, Hans Oberried d. Ä., von Hans Holbein d. J. vermutlich für die Basler Kartause anfertigen. An den unteren Rändern liess sich die Stifterfamilie selbst abbilden. 1529 nahm das Ehepaar, das beim alten Glauben blieb, die Bilder mit nach Freiburg im Breisgau.
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Anfang des Matthäusevangeliums im Novum Instrumentum omne 1516 druckte Johannes Froben das von Erasmus herausgegebene und übersetzte ‹Novum Instrumentum omne› und setzte damit einen Meilenstein in der europäischen Kultur- und Geistesgeschichte. Es handelte sich um den ersten Druck des Neuen Testaments in griechischer Sprache. In die rechte Spalte liess Erasmus eine von ihm selbst angefertigte lateinische Übersetzung setzen.
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Doppelporträt von Jakob Meyer zum Hasen und Dorothea Kannengiesser Das Doppelporträt des Ehepaars Meyer-Kannengiesser ist eines der ersten Bilder, das Hans Holbein d. J. in Basel schuf. Es entstand 1516 anlässlich der Wahl Meyers zum Basler Bürgermeister. Meyer war der erste Bürgermeister, der nicht aus dem Adel stammte, sondern aus einer Zunft kam.
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Vom Teufel gefangener Landsknecht In seinen Zeichnungen kommentierte der aus Solothurn stammende Basler Maler Urs Graf ironisch das von den Zeitgenossen heftig diskutierte Söldnerwesen. Graf nahm selbst an mehreren Kriegszügen teil. Hier führt der mit einem Schweizerdolch ausgestattete Teufel einen alten, aufgeputzten deutschen Landsknecht am Narrenseil.
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Roland Fischer, Manuscript Seeland (2019) Ich war während der ganzen Dauer auf der Robert Walser-Sculpture von Thomas Hirschhorn in Biel mit meinem eigenen Projekt «Manuskript Seeland»
präsent (siehe Pdf Walser-Projekt RF). Ich schrieb täglich ca. acht Stunden im Raum, den mir Thomas Hirschhorn zur Verfügung gestellt hatte, vor Publikum, das ganze Buch «Seeland» mit Filzstift auf Kartonbogen im Format 70x100 cm.
Anschliessend konnte ich die so entstandenen 182 Bogen, auf Anregung von Beat Cattaruzza, in der DISPO Halle in Nidau ausstellen.
Eine intensive und interessante Zeit für mich ...
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Die Löblich und wyt berümpt Stat Basel Die Karte zeigt Basel als befestigte Grenzstadt (rechts) sowie ihre geografische Lage zwischen dem Breisgau, dem Sundgau und den eidgenössischen Gebieten (links).
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Sprechender Titel der Grafik oder Karte, was ist die Kernaussage? Description: An account of the resource.
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Bauernwerk: 10
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Bauernwerk: 9.1
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Stadtmodell Biel - Foto: © Janosch Abel Unbekannt
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Instagram taktak.de 1 Unbekannt
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Ursula Malbin, Femme au poisson (1956) 1958 2. ESS-SPA
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Albert Rouiller, Sculpture (1970) 1970 5. ESS-SPA
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Henri Presset, Figure XIIa (1975) 1975 6. ESS-SPA
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André Gigon, Grand objet (1958) 1958 2. ESS-SPA