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Hornfelsen bei Grenzach-Wyhlen (D) 5 Kilometer östlich von Basel bildet der Hornfelsen den südlichsten Ausläufer des Dinkelbergs und gleichzeitig das südöstliche Ende des Oberrheingrabens. Die markanten Felsen des Muschelkalks, die regional in verschiedenen Steinbrüchen abgebaut wurden, sind hier von feinkörnigen Windstaubablagerungen (Löss) bedeckt.
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Mögliches Aussehen der Rheinebene während der letzten Eiszeit, Blick vom Sundgau Richtung Schwarzwald Während der letzten Vergletscherung vor 20 000 Jahren führte der Rhein viel mehr Wasser und Geschiebe als heute. Er bildete ein dynamisches, verästeltes Flusssystem (braided river system) in einer weiten Schotterebene. Eine karge Kältesteppe mit Zwergsträuchern und Krautvegetation prägte die Region. Die für Basel charakteristische Topografie (Niederterrassen) bildete sich erst viel später aus.
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Grundrissplan des Theaters von Augusta Raurica In den 1580er Jahren veranlasste der Basler Jurist Basilius Amerbach
Ausgrabungen in Augst. Zwischen 1588 bis 1589
liess er Nachgrabungen am römischen
Theater Augusta-Raurica durchführen. Der Plan, den
der Zeichner Hans Bock daraufhin von der Theaterruine erstellte, zählt zu
den ältesten Dokumenten archäologischer Forschung in der Region.
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Der Stadt Basel Bann, mit den undern Vogteÿen, Münchenstein, Riehen, Kleinhünningen
Karte der Stadt Basel mit den angrenzenden zugehörigen Gebieten und dem Fluss Rhein. Die Grenzen basieren etwa auf dem Stand um 1750. Der Massstab ist ca. 1:80000. Auf der Karte befindet sich in der Ecke unten links das Basler Wappen (Baslerstab), das vom Basilisken gehalten wird.
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Peter Ochs Nahl zeigt Peter Ochs als Korrespondenten und Historiker am Schreibtisch in Paris, links im Bild die ersten drei Bände seiner Basler Geschichte, rechts eine Büste von Benjamin Franklin. Ochs wurde vor allem als Staatsmann und Diplomat bekannt. Erst im Alter von siebzehn kam er nach Basel, der Geburtsstadt seines Vaters. Er besuchte die Universität und heiratete die Bürgertochter Salome Vischer. 1780 war er erstmals als Gesandter an der Tagsatzung. Es folgten zahlreiche diplomatische Missionen für Basel und ein steiler Aufstieg in die höchsten Ämter der Stadt. Während der Französischen Revolution, die Ochs begrüsste und deren Ideale er teilte, vertrat er die Eidgenossenschaft auch nach aussen. Im Inneren setzte er sich für Reformen ein und beteiligte sich federführend an der Ausarbeitung der Verfassung und Gründung der Helvetischen Republik. Mit deren Scheitern verlor er alle seine Ämter.
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Isaak Iselin saak Iselin bemühte sich nicht nur um politische und pädagogische Reformen in der Stadt, sondern beteiligte sich auch an prominenter Stelle an den Diskussionen der europäischen Aufklärung.
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Chronometer Huber und Mudge konstruierten erstmals eine Uhr mit konstantem
Antrieb auf der Grundlage einer sogenannten freien Hemmung, die weniger Reibung aufwies und dadurch zuverlässiger als ältere Modelle funktionierte.
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‹Diederichscher Magnet› Daniel Bernoulli liess 1755 im Rahmen seiner Studien zum Magnetismus beim Basler Goldschmied Johann Dietrich (1715–1758) einen hufeisenförmigen Magneten anfertigen. Anhand des Objekts stellte er Beziehungen zwischen der Tragkraft eines Magneten, seiner Oberfläche und seinem Gewicht her.
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Daniel Bernoulli Daniel Bernoulli stammte aus einer berühmten Familie von Wissenschaftlern. Sein Vater Johann I (1667–1748), sein Onkel Jakob I (1654–1705) und sein Bruder Nikolaus II (1695–1726) waren bekannte Mathematiker. Daniel studierte zunächst Medizin in Basel, Heidelberg und Strassburg. 1733 übernahm er die Professur für Anatomie und Botanik an der Basler Universität, 1743 den Lehrstuhl für Anatomie und Physiologie und 1750 schliesslich die Professur für Physik.
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Muttenz mit dem Kirchturm von St. Arbogast Durch Hieronymus Annoni, der hier zwischen 1746 und seinem Tod 1770 predigte, wurde die Wehrkirche St. Arbogast in Muttenz zu einem Zentrum der Basler pietistischen Frömmigkeit.
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Susanna Ochs-Brenner Die Geschwister Wilhelm Brenner (1723–1781) und Susanna Ochs-Brenner (1725–1810) stammten aus einer Basler Bürgerfamilie. Sie wurden im Rahmen des Separatistenprozesses 1753/54 als Pietisten angeklagt und hart bestraft: Wilhelm wurde 1754 aus der Stadt gewiesen und, als er wenige Tage später wieder auftauchte, ein halbes Jahr in Isolationshaft genommen. Susanna kam ebenfalls in Haft. Als sich im Laufe der 1760er-Jahre eine Annäherung zwischen der offiziellen Kirche und den Pietistinnen und Pietisten einstellte, wurden beide Geschwister rehabilitiert.
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Wilhelm Brenner Die Geschwister Wilhelm Brenner (1723–1781) und Susanna Ochs-Brenner (1725–1810) stammten aus einer Basler Bürgerfamilie. Sie wurden im Rahmen des Separatistenprozesses 1753/54 als Pietisten angeklagt und hart bestraft: Wilhelm wurde 1754 aus der Stadt gewiesen und, als er wenige Tage später wieder auftauchte, ein halbes Jahr in Isolationshaft genommen. Susanna kam ebenfalls in Haft. Als sich im Laufe der 1760er-Jahre eine Annäherung zwischen der offiziellen Kirche und den Pietistinnen und Pietisten einstellte, wurden beide Geschwister rehabilitiert.
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Mandat des Basler Rates vom 2. September 1722 Das Mandat markiert den Höhepunkt der Auseinandersetzung mit dem frühen Pietismus in Basel. Der Rat verbot christliche Versammlungen in Privathäusern und auf dem Feld, da er befürchtete, dass hier dem christlichen Glaubensbekenntnis zuwiderlaufende Meinungen verkündet wurden. Als Strafe bei Zuwiderhandlung wurde die Landesverweisung angedroht. Zudem sollten fremde Lehrer, Schwärmer und Ausgewiesene nicht beherbergt sowie ihre Bücher und Lehren nicht angenommen werden. Auch dürfe man sich von anderen nicht absondern.
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‹Verzeichnis der Professionisten der Stadt Basel im Jahr 1780› Im Jahr 1780 wurde im Auftrag der Stadt ein ‹Verzeichnis der Professionisten› gedruckt, das achtundsiebzig in der Stadt vertretene Berufe auflistete. Bäcker, Metzger, Schneider und Schuhmacher gehörten zu den bekanntesten und am häufigsten vertretenen Beschäftigungen. Ziegler, Windenmacher, Säger und Kupferstecher hingegen waren Tätigkeiten, die zwar unverzichtbar waren, indes zahlenmässig keine grosse Rolle spielten. Ebenfalls von geringer Bedeutung, aber dennoch als eigene Berufe ausgewiesen waren Langmesserschmiede, Sporrer (Schmiede für Reitbedarf), Pittschierstecher (Hersteller von Siegelstempeln) und Gassenbesetzer (Verleger von Pflastersteinen). Auch acht Bräter, die Würste und Fleisch in der Stadt feilboten, wurden verzeichnet.
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Andreas Merian-Iselin Wie eine Basler Karriere im 18. Jahrhundert aussehen konnte, zeigt die Biografie von Andreas Merian-Iselin (1742–1811). Der Pfarrerssohn studierte Philosophie und Recht an der Basler Universität. 1768 wurde er Sekretär der städtischen Kanzlei. Acht Jahre später übernahm er das Amt des ‹Sechsers› in der Zunft zu Rebleuten. 1782 wurde er zum Weinschreiber und ‹Ingrossisten› ernannt, ein Jahr später zum Stadtschreiber und 1790 zum Oberstzunftmeister gewählt; ein Amt, das er im Zuge der Basler Revolution von 1798 gezwungenermassen aufgeben musste. In der Zeit der Helvetik gewann er als konservativer Reformgegner schnell wieder an politischem Einfluss. Seit 1803 bekleidete er das Bürgermeisteramt, 1806 wurde er zum Landammann der Schweiz gewählt.
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Federzeichnung eines zirkumpolaren Horizontalpanoramas der Stadt Basel Von einem Kamin des ‹Blauen Hauses› aus erschliesst sich
in einer 360-Grad-Umsicht ein neuer Blick auf Basel und seine Umgebung.
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Musterbuch der Seidenbandfirma Emanuel Hoffmann-Werthemann Musterbücher zeigten das Sortiment der jeweiligen Firma. Die typische marmorierte Struktur der abgebildeten Moirébänder entstand durch Pressung. Solche Seidenbänder galten als kostbarer als die einfachen Florettseidenbänder.
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Daniel Frischmann Das Porträt zeigt Frischmann in der Uniform eines Obersten der Britischen Ostindien-Kompanie. Frischmann machte in der englischen Armee in Indien Karriere und diente zuletzt als Kommandeur von Madras und der Zitadelle St. George. Er kehrte 1770 über London nach Basel zurück.
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Lederkassette von Daniel Frischmann Mit Leder bezogene Holzkiste aus dem Besitz von Daniel Frischmann, die im Auftrag des englischen Königs Georg III. (1760–1820) hergestellt worden war. Sie diente Frischmann vermutlich auf der Rückreise als Kassette für seinen Kriegsgewinn.
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Das internationale Handelsnetz der Basler Kaufleute und Fabrikanten
Über Frankfurt war Basel mit den Ost-und Nordseehäfen Lübeck, Hamburg und
Bremen verbunden, über Köln mit den Niederlanden, wo Amsterdam als Drehscheibe für den Seehandel in die Ost- und Nordsee einerseits, in den Atlantik und die aussereuropäischen Kolonien andererseits diente. Dem Hochrhein entlang gelangte man von Basel über Schaffhausen in den Bodenseeraum bis nach Augsburg und von dort über den Brenner weiter nach Oberitalien. In Richtung Süden verlief seit dem 18. Jahrhundert eine wichtige Verbindung über den Oberen Hauenstein nach Genf, weiter nach Lyon und Marseille. Im Westen führten zwei Strassen über Nancy und Châlons sur Marne oder Troyes nach Paris und von dort zu den französischen Atlantikhäfen. Über den Bözberg und Zürich lief der Transport über die Gotthardroute und die Bündnerpässe bis Mailand, in die Lombardei, nach Genua, Livorno und Venedig und von dort weiter in die Levante.
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Spielzeugladen für Kolonialwaren Besonders anschaulich wird die neue Vielfalt von Stoffmustern in der Einrichtung eines Spielzeugladens für Kolonialwaren und Baumwollstoffe aus den Jahren 1770 bis 1790. Er gehörte der Ausserrhoder Familie Zellweger, befindet sich heute im Historischen Museum Basel und macht mit seinem Angebot zudem auch die Bedeutung weiterer globaler Waren wie Gewürze, Tee oder Zucker deutlich.
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Chintzschürze aus indischem Stoff Seit der Mitte des 17. Jahrhunderts begeisterten sich Adel und bürgerliche Oberschichten in Europa für bedruckte Baumwollstoffe aus Indien. In der Schweiz lassen sich erste Spuren der neuen Mode seit den 1720er-Jahren feststellen. Davon zeugt auch der feine Stoff einer Chintzschürze aus dem Besitz der Familie Falkner-Geymüller, der abwechselnd mit Streifen aus blühenden Zweigen und kleinen Bäumen in Rot- und Blautönen bemalt ist. Er stammt aus Indien und verweist mit seinem Design auf die Lebensbäume der indischen ‹Palampore› (Bettüberwürfe), die damals an der Koromandelküste für den europäischen Markt produziert wurden. Das Schnittmuster dieser dekorativen Schürze dagegen war typisch europäisch.
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Vernissage "Re/Sculpture" © Andreas Mathys Unbekannt
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Vernissage "Re/Sculpture" © Andreas Bachmann Unbekannt
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Bring Your Own Story 2023 © Markus Schweizer Unbekannt