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Fundstelle des murus Gallicus auf dem Münsterhügel Nachdem 1971 beim Bau der Turnhalle an der Rittergasse die keltische Befestigungsanlage entdeckt worden war, wurden im gegenüberliegenden Schulhof weitere Ausgrabungen durchgeführt. Die Steine im Vordergrund gehören zur Trockenmauer der Wallanlage, während sich im Hintergrund die Reste der vermoderten Holzbalken im Sediment abzeichnen.
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Geheime Räte in der Alten Eidgenossenschaft Karte, auf welcher die Orte der Alten Eidgenossenschaft markiert sind, in welchen es zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert einen Geheimen Rat gab.
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Portrait Johann Friedrich Küpfer (um 1740)
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Hinrichtung der Angeklagten Die Darstellung zeigt eine Szene aus dem Prozess der «Henzi-Verschwörung», die im Jahr 1749 in Bern stattfand. Zu sehen sind die Hauptangeklagten, umgeben von einer aufmerksamen Menge. Diese Verschwörung war ein entscheidender Moment in der politischen Geschichte Berns, da sie die tiefen sozialen Spannungen zwischen dem Patriziat und der breiten Bevölkerung widerspiegelte. Die Hinrichtung der Hauptangeklagten verdeutlichen die repressiven Strukturen der Berner Obrigkeit, das den versuchten Umsturz mit brutaler Gewalt beantwortete. Es ist anzunehmen, dass auch Alexander Ludwig von Wattenwyl auf der Darstellung zu sehen ist.
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Testtitel
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Historische Fotografie der Bauarbeiten auf dem Areal der Fundstelle Basel-Gasfabrik Bei Aushubarbeiten für den letzten Gaskessel des städtischen Gaswerks wurde 1911 die jüngerlatènezeitliche Siedlung Basel-Gasfabrik entdeckt.
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Die jüngerlatènezeitlichen Zentralsiedlungen am Rheinknie
Die Fundstelle Basel-Gasfabrik datiert ins 2.Jahrhundert v. Chr., das befestigte oppidum auf dem Münsterhügel ins 1.Jahrhundert v. Chr. Weitere Fundstellen der jüngeren Latènezeit befinden sich im Klybeck (1) und am Petersberg (2). Der eisenzeitliche Verlauf der Wiese lässt sich nur ungenau rekonstruieren. Direkt nördlich angrenzend an die Siedlung Basel-Gasfabrik fanden sich zwei spätlatène-zeitliche Gräberfelder (A und B) sowie wenige hundert Meter rheinabwärts der sogenannte Goldfund von Saint-Louis.
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Verbreitung der Latènekultur
Ähnlichkeiten in der materiellen Kultur liessen Grösste Ausdehnung der Latènekultur Archäolog:innen einen gemeinsamen latènezeitlichen Kulturraum rekonstruieren, der West- bis Osteuropa vom 4. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. prägte. Dennoch weist jedes Gebiet regionalspezifische Besonderheiten auf.
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Spätbronzezeitliche Siedlung auf dem Münsterhügel Die erste befestigte Siedlung Basels befand sich auf dem Martinskirchsporn. Die natürliche Lage bot Schutz gegen Osten, Westen und Norden, im Süden sicherten zwei Gräben und ein Wall mit Palisade den Ort.
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Nordeuropäisches Bronzemesser mit Menschenkopf, Basel-Gasfabrik Das Messer wurde in der spätbronzezeitlichen Siedlungsschicht von Basel Gasfabrik gefunden. Es besitzt eine für die diese Zeit typische Form. Der als Menschenkopf ausgestaltete Griffknauf ist jedoch in der Schweiz einzigartig. In Südskandinavien und Norddeutschland sind vergleichbare Stücke häufig gefunden worden. Das Objekt dürfte als Handelsware über den Rhein nach Basel gelangt sein.
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Vorratsgefäss und Haube, Riehen-Haselrain Beide Gefässe wurden 2018 in der Siedlung Riehen-Haselrain entdeckt. Das Vorratsgefäss war neben einem Gebäude eingegraben. Die Haube, die zum Backen oder Warmhalten von Speisen diente, hatte man sorgsam in einer Grube mit weiteren Keramikbruchstücken deponiert.
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Bronzezeitliche Siedlungsphasen in Riehen-Haselrain
Grabungsplan mit rekonstruierten Baustrukturen (Siedlungsphasen 1–3) der bronzezeitlichen Siedlung in RiehenHaselrain. Die Siedlung wurde auf dem Schwemmfächer eines Baches am Hangfuss angelegt. Systematische archäologische Prospektionen an ähnlichen Lagen erlaubten die Entdeckung weiterer Fundstellen in Riehen.
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Fundstücke aus einem Bronzedepot, Basel-Elisabethenanlage Bereits 1858 wurde das bronzezeitliche Depot beim heutigen Bahnhof SBB gefunden. In zwei Keramikgefässen waren Beile, Sicheln, Lanzenspitzen, Arm- und Beinringe vermutlich rituell niedergelegt worden.
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Armschutzplatte, Basel-Friedhof Hörnli und Rekonstruktionszeichnung eines
glockenbecherzeitlichen Bogenschützen Die Armschutzplatte aus schieferartigem Gestein wurde 1938 in einem rund 4300 Jahre alten Grab auf dem Gebiet des heutigen Friedhofs am Hörnli
entdeckt. Sie diente zum Schutz der Innenseite des Unterarms beim Bogenschiessen.
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Doppelaxt bzw. Streithammer aus Serpentinit, Basel-Hafenbecken 2 Doppeläxte wie diese vom Hafenbecken 2 dienten in der Jungsteinzeit als Waffe. Der 120 Zentimeter lange, mit einem Birkenrindenband umwickelte Eschenholm ist nach einem Originalfund von Cham-Eslen ergänzt.
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Frühneolithische Rinderherde mit einem Hirten, Riehen-Bischoffhöhe Mit der Neolithisierung kam die Landwirtschaft aus Südwestasien nach Europa. Auch an den Lösshängen von Riehen oder auf dem Bruderholz dürften Tiere geweidet haben.
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Ausbreitung des Neolithikums in Europa
Die Neolithisierung breitete sich von Vorderasien nach Mitteleuropa aus, zuerst über das heutige Griechenland und das westliche Mittelmeer und wenig später über den Balkan und die Donau.
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Mikrolithen aus Feuerstein, Muttenz-Rütihard Aus Feuerstein fertigten die Menschen des Mesolithikums Geschossspitzen an, die sie in Holz- und Geweihschäften fixierten. Die Mikrolithen wurden um 7500 v. Chr. in einem Jagdlager auf der Flur Rütihard bei Muttenz liegen gelassen.
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Mesolithisches Jagdlager bei Muttenz-Rütihard, 7500 v. Chr Auf der Flur Rütihard bei Muttenz wurden zahlreiche kleine Silexgeräte gefunden, die auf ein Jagdlager aus dem Mesolithikum hindeuten.
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Zerschlagene Kalksteine, Arlesheim-Birseck, Ermitage, 12 500 v. Chr Die Kalksteine sind vermutlich in rituellem Zusammenhang einseitig, teilweise auch beidseitig, streifenartig mit Hämatit, einem eisenhaltigen Mineral,rot bemalt worden.
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Landschaft bei Riehen-Ausserberg mit deren Bewohner:innen vor 48 000 Jahren Im späteren Mittelpaläolithikum herrschten in der Region Basel ähnliche Umweltbedingungen wie heute in Alaska: Höhlenhyänen, Mammute, Riesenhirsche und grosse Wildtierherden durchstreiften die Landschaft am mäandrierenden Rhein. Neandertaler machten Jagd auf diese Tiere.
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Mittelpaläolithischer Faustkeil, Bettingen-Buechholz Das spitz zugeschlagene Werkzeug aus einem Quarzitgeröll wurde vom Archäologen Ingmar M.Braun auf einem Feld bei Bettingen gefunden. Neandertaler benutzten derartige Werkzeuge für mannigfaltige Arbeiten wie zum Beispiel das Spalten von Knochen.
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Flüsse und Steinbrüche in der Region Basel
Die Karte zeigt die Region um Basel mit dem hypothetischen, rekonstruierten Verlauf von Rhein, Birs, Birsig und Wiese vor den Begradigungen und Korrekturen des 19. Jahrhunderts. Eingezeichnet sind ausserdem die in diesem Kapitel erwähnten Bodenaufschlüsse sowie die bekannten, teils seit der Antike ausgebeuteten Steinbrüche.
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Baugrube an der Neuhausstrasse 31 in Kleinhüningen In der Baugrube in Kleinhüningen wurden 1998 aus dem grauen Rheinschotter mehrere grosse Eichenstämme (schwarz) geborgen, die um 1600 v. Chr. datieren. Darüber liegende rötlich-braune Schotter der Wiese zeigen, dass der Rhein später nicht mehr durch das heutige Kleinhüningen floss.
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Lössablagerungen an der Schäublinstrasse 115 im Bruderholzquartier Das 2 Meter mächtige Lössprofil mit zwei Paläoböden, das 2014 im heutigen Bruderholzquartier freigelegt wurde, hat sich im letzteiszeitlichen Windstaubsediment ausgebildet. Der graue Bereich in der Mitte des Profils widerspiegelt 30 000 Jahre alte Tundraböden. Die dunkle Zone im unteren Bereich geht auf eine Bodenbildung vor 45 000 Jahren während einer wärmeren Phase innerhalb der letzten Vergletscherung zurück.