Andreas Merian-Iselin

Objekt

Identifikator
abb22980
Titel
Andreas Merian-Iselin
Beschreibung
Wie eine Basler Karriere im 18. Jahrhundert aussehen konnte, zeigt die Biografie von Andreas Merian-Iselin (1742–1811). Der Pfarrerssohn studierte Philosophie und Recht an der Basler Universität. 1768 wurde er Sekretär der städtischen Kanzlei. Acht Jahre später übernahm er das Amt des ‹Sechsers› in der Zunft zu Rebleuten. 1782 wurde er zum Weinschreiber und ‹Ingrossisten› ernannt, ein Jahr später zum Stadtschreiber und 1790 zum Oberstzunftmeister gewählt; ein Amt, das er im Zuge der Basler Revolution von 1798 gezwungenermassen aufgeben musste. In der Zeit der Helvetik gewann er als konservativer Reformgegner schnell wieder an politischem Einfluss. Seit 1803 bekleidete er das Bürgermeisteramt, 1806 wurde er zum Landammann der Schweiz gewählt.
Era
de Frühe Neuzeit
ISO639-2
de
Ist Teil von
Burghartz, Susanna (Hg.): Aufbrüche, Krisen, Transformationen. 1510–1790, Basel 2024 (Stadt.Geschichte.Basel 4).